8 Designer-Tipps für die perfekte Kombination von Dekorationsartikeln im Interieur

1 Eine Farbe in verschiedenen Variationen

Ein einfacher, aber effektiver Trick für die eigene Gestaltung ist die Wahl von Dekorationsartikeln in einer gemeinsamen Farbfamilie. Wichtig ist dabei, mit verschiedenen Nuancen zu arbeiten; zu viele identische Farbtöne können schnell wie ein Set aus einem Spielzeugladen wirken. Experimentieren Sie zudem mit unterschiedlichen Dimensionen, Formen und Oberflächen. Diese Einheitlichkeit sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Während oft kräftige Akzentfarben gewählt werden, eignen sich je nach Stil und Farbpalette auch gedeckte Töne wie Beige, Grau oder Braun.

2 Kombination verschiedener Texturen

Damit ein ruhiger, insbesondere ein monochromer Raum nicht steril wirkt, setzen Designer auf den Mix verschiedener Haptiken. Besonders spannend ist das Zusammenspiel von matt und glänzend sowie grob und weich. Ein Beispiel hierfür ist eine raue Keramikvase auf einem glatten Regal, ein metallischer Kerzenständer auf einer Holzplatte oder ein Samtkissen auf einem Sofa aus Leinen oder Leder. Solche Kontraste verleihen dem Raum Tiefe und schaffen eine behagliche Atmosphäre.

3 Wiederholung von Formen

Profis nutzen oft eine dominante geometrische Form und wiederholen diese subtil an verschiedenen Stellen im Raum. Wenn beispielsweise ein runder Couchtisch im Zentrum steht, kann dieses Motiv durch eine kugelförmige Leuchte, runde Muster auf Kissen oder eine bauchige Vase aufgegriffen werden. Auch Quadrate und Rechtecke lassen sich hervorragend kombinieren. Diese visuelle Rhythmik wird vom Gehirn unbewusst als Ordnung wahrgenommen, was zu einem Gefühl von Harmonie führt.

4 Die Kunst des Layering

Anstatt Dekorationsartikel streng in einer Reihe aufzustellen, setzen Experten auf das sogenannte Layering (Schichten). Bücher werden in Regalen sowohl horizontal als auch vertikal gestapelt; Bilder und Poster werden nicht immer aufgehängt, sondern teilweise überlappend an die Wand gelehnt. Dadurch entsteht eine mehrdimensionale Optik, die den Raum lebendig macht und zum Entdecken einlädt, da ein Objekt das nächste teilweise verdeckt.

5 Die Regel der ungeraden Zahlen

Gruppierungen aus einer ungeraden Anzahl von Objekten (z. B. 3, 5 oder 7 Teile) wirken auf uns natürlicher und ansprechender als symmetrische Paare. Ein klassisches Beispiel sind drei Kerzen unterschiedlicher Höhe oder eine Gruppe von drei Vasen. Auch auf Regalen empfiehlt sich eine ungerade Anzahl an Deko-Elementen. Dabei sollten die Gegenstände nicht identisch sein, sondern sich leicht in Größe, Form oder Material unterscheiden.

6 Das verbindende Element

Wenn Möbel aus verschiedenen Epochen oder unterschiedliche Stilrichtungen aufeinandertreffen, benötigt die Gestaltung ein „Bindeglied“. Hier hilft ein Objekt, das Merkmale beider Richtungen vereint oder zwei Farben und Texturen kombiniert. Das könnte beispielsweise eine moderne Vase mit einem klassischen Ornament oder ein antiker Rahmen in einer knalligen, zeitgemäßen Farbe sein. Dies ist ein Grundprinzip des eklektischen Designs.

7 Kontrast der Dimensionen

Eine Anordnung aus Objekten gleicher Größe wirkt oft eintönig und flach. Professionelle Gestalter spielen mit den Volumina und kombinieren Großes mit Kleinem: so etwa hohe Bodenleuchter mit kleiner Tischkeramik oder ein massives Gemälde zusammen mit einer Gruppe filigraner Figuren. Das große Objekt dient als „Anker“, der die Komposition stabilisiert und den Blick lenkt, während die kleineren Details für zusätzliche Akzente sorgen.

8 Zwei strategische Akzente

Dekoration sollte nicht nur untereinander abgestimmt sein, sondern auch eine Verbindung zu anderen auffälligen Objekten im Raum herstellen. Eine bewährte Methode ist es, ein Accessoire – wie ein Bild oder eine Vase – farblich auf ein markantes Möbelstück abzustimmen (z. B. einen Sessel, ein Sofa oder einen Beistelltisch). Idealerweise werden diese beiden Elemente nicht direkt nebeneinander, sondern mit etwas Abstand platziert. So entstehen zwei harmonische Fokuspunkte, ohne dass ein einzelner Bereich überladen wirkt.


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